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10 Jahre Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus

Erfolgreiche Kooperation der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit lockte schon mehr als eine Million Besucher

Am 1.1.2009 öffnete das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus inmitten des länderübergreifenden Nationalparks Harz erstmalig seine Türen. Damit gelang der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit des Nationalparks Harz und des BUND ein Quantensprung – denn mehr als 1.170.000 Gäste fanden seither den Weg in die Ausstellungs- und Informationsräumlichkeiten. Dort können sie sich über die lebendige Naturdynamik der Bergwildnis des Nationalparks kundig machen, die einzigartigen Hochmoore und die Bedeutung des Grünen Bandes kennenlernen und sich über die vielfältige Geologie des Harzes informieren. Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus wird federführend vom Bund für Umwelt und Naturschutz Niedersachsen e.V. betrieben und setzt die erfolgreiche Arbeit des ehemaligen, seit 1995 aktiven Nationalparkhauses Altenau-Torfhaus fort.

An den über 4300 Veranstaltungen des BUND-Teams im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus nahmen seit 2009 mehr als 45.000 Personen teil. In die umfangreiche Themenpalette fließt die langjährige Erfahrung von vier hauptamtlichen Biologen ein, unterstützt von einem Historiker und engagierten jungen Menschen im Freiwilligendienst. Die Veranstaltungsangebote reichen dabei von Vorträgen und Seminaren über geführte Wanderungen in die Bergwildnis, Hochmoorexkursionen, Bildungsurlaube und Wildniscamps bis hin zu Betriebsausflügen, Schulklassen- und Jugendgruppenveranstaltungen u.v.m..

Die Vermittlung und Moderation naturdynamischer Prozesse im Nationalpark Harz  liegt dem BUND-Team ganz besonders am Herzen. Infolge von Monokulturwirtschaft und Klimaveränderungen wandeln sich die Fichtenbestände durch Borkenkäfer-Massenvermehrungen rasant. „Wir haben hier die große Chance, sehr viele Menschen für das Nationalparkziel Natur Natur sein lassen zu begeistern. Gleichzeitig können wir Akzeptanz schaffen für den radikalen und regional großflächigen Wandel ehemaliger Fichtenforste, der oftmals als verstörend empfunden wird, hin zu einer artenreicheren, lebendigen und abwechslungsreichen Wildnis“, so die Leiterin Heike Albrecht-Fechtler.

Aktuell ist geplant, das Zentrum zu erweitern und noch attraktiver zu gestalten, um die Gäste einzuladen, länger zu verweilen und immer wieder zu kommen. Neue interaktive und barrierefreie Vermittlungsmethoden werden die zentralen Botschaften dann spielerisch, humorvoll und verblüffend präsentieren und den Entdeckergeist der Besucher wecken. Die Einzigartigkeit und Schutzwürdigkeit des Harzes sowie des Nationalparks als sein wildes Herz stehen im Mittelpunkt. Dafür werden die bereits vorhandenen Ausstellungselemente überarbeitet und ergänzt und auch neue Themen integriert, wie z.B. die Harznatur, der Klimawandel und ein Wechselausstellungsbereich.

Nach Verzögerungen soll die Umsetzung der Erweiterung nun im Jahr 2019 Fahrt aufnehmen. Die Fördermittel stehen der Nationalparkverwaltung Harz und der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld sowie dem projektleitenden BUND zum Abruf bereit. Sie kommen aus dem Förderprogramm Landschaftswerte und dem Südniedersachsenprogramm sowie von der Allianz-Umweltstiftung, der Bingo-Umweltstiftung und den Harzwasserwerken.

https://www.nationalpark-harz.de


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