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Goslar-Erstmals mehr als 500 Trauungen in einem Jahr

Standesamt Goslar vermeldet Rekord

Foto (Stadt Goslar): Sabrina & André aus Garbsen lassen sich wie weit über 400 andere Paare 2018 in der Goslarer Kaiserpfalz trauen.

Zum Jahresende 2018 feiert das Goslarer Standesamt einen Rekord: Erstmals haben sich in Goslar innerhalb eines Jahres mehr als 500 Paare trauen lassen. Zu ihnen gehören auch Sabrina und André aus Garbsen, die den letzten Trautag des Jahres nutzten, um sich das Ja-Wort zu geben. „In der Kaiserpfalz zu heiraten ist für uns etwas Besonderes. Wir verbringen viel von unserer gemeinsamen Zeit im Harz und haben uns deswegen bewusst für Goslar entschieden“, sagten die Beiden im Anschluss an ihre Trauung.

Nach 453 Trauungen im Jahr 2017 wird im Standesamt Goslar diesmal Ende Dezember die Schallmauer der 500. Trauung durchbrochen. Nach der Fusion mit Vienenburg im Jahr 2014 (410 Trauungen) folgte eine stetige Steigerung. Im Jahr 2015 zählte das Standesamt 415, ein Jahr später 436 Eheschließungen. In der Nachkriegszeit waren es im Jahr 1948 schon einmal 494 Trauungen. Im Sankt Annenhaus, auf dem Liebesbankweg, am Rammelsberg sowie im Kloster Wöltingerode ließen sich 2018 zusammen 77 Paare trauen. Immerhin über 430 Brautpaare entschieden sich für das beliebte Biedermeierzimmer in der 2. Etage der Kaiserpfalz. Das besondere Ambiente mit dem berühmten Spiegel zog viele Traugesellschaften in ihren Bann.

Die Standesbeamten haben auch in diesem Jahr so manche ungewöhnliche, rührende oder lustige Szene erlebt. Ein Paar beispielsweise meldete morgens im Standesamt die Eheschließung an und wollte direkt am selben Tag nachmittags heiraten. Das konnte es dann auch – ohne Gäste, aber mit Musik vom Handy und elegantem Tanz auf dem Parkett des Trauzimmers. Ein anderes Pärchen heiratete 2018 „endlich“, nachdem es vorher bereits 40 Jahre zusammenlebte und drei gemeinsame Kinder hat. Alle sechs Geschwister eines
Bräutigams reisten aus der ganzen Welt zur standesamtlichen Trauung an: aus Großbritannien, Italien und Kamerun. Ein Versprechen löste ein gleichgeschlechtliches Paar ein und feierte zum zweiten Mal ein rauschendes Fest. Die beiden Männer hatten im Frühjahr 2017 ihre Lebenspartnerschaft eintragen lassen und angekündigt, alle Gäste wieder einzuladen, wenn sie mal „richtig“ heiraten dürfen. Ihre Eheschließung wurde dann überraschend am 1. Oktober 2017 rechtlich möglich. Sie heirateten 2018 mit mehr als 100 Gästen. So viele waren es im Standesamt zum Glück nicht, als ein Gast im Trauzimmer ungewollt viel Bein zeigte. Der Herr gratulierte gerade dem Brautpaar, da machte sich seine Hose selbstständig und rutschte bis auf die Knie hinunter.

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