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Brockenhaus mit neuen Attraktionen

Neue Dauerausstellung zur Spionagegeschichte des Brockens im Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus eröffnet

Im Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus – hoch oben auf dem Brocken –wurde die neue Dauerausstellung „Geschichte erleben“ feierlich eingeweiht. Sachsen-Anhalts Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert und Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert durchschnitten gemeinsam das rote Band und gaben die neue Ausstellung für die Öffentlichkeit frei. Sie wurde vom sog. Mauerfonds, dem Deutschen Fonds für die ostdeutschen Länder und Berlin, finanziert.


In der restaurierten Kuppel des Nationalpark-Besucherzentrums Brockenhaus können sich Gäste multimedial über die früher hier verwendete Abhörtechnik informieren und Zeitzeugenberichten lauschen (Foto: Mandy Bantle)

Der neue Ausstellungsteil des Brockenhauses beschäftigt sich thematisch mit der Deutschen Teilung und der geheimdienstlichen Vergangenheit der ehemaligen Stasi-Abhörzentrale „Urian“ auf dem Brocken. „Die multimediale Herangehensweise an dieses Thema bietet für Alt und Jung bisher nie gesehene Einblicke in dieses dunkle Kapitel der Brockengeschichte“, freute sich Christoph Lampert, der Geschäftsführer der Brockenhaus GmbH. „Nach achtzehn Jahren Brockenhaus kommt diesem neuen Ausstellungsteil – mit über einem Drittel der Gesamtausstellungsfläche – die Bedeutung zu, die dieses Thema verdient hat“.

Einen wesentlichen Beitrag zu dieser innovativen Inszenierung hat die ausführende Firma 235 Media aus Köln geleistet, die in einem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb den Zuschlag für die Realisierung bekommen hatte.

Teil der neuen Ausstellung ist auch die umfangreich in Stand gesetzte und für Besucher nun über eine Wendeltreppe wieder zugängliche Kuppel des Brockenhauses. Sie beherbergt historische Abhöranlagen, Multimedia-Installationen und Zeitzeugenberichte. Die von der Kuppel aus erreichbare Aussichtsplattform ist ebenfalls wieder für Besucher geöffnet.

https://www.nationalpark-harz.de/


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