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Die neoromanische Dorfkirche Benzingerode im Harz

Benzingerode liegt am nördlichen Harzrand, im Übergangsbereich zum Harzvorland.

Es befindet sich etwa 5,5 km (Luftlinie) östlich von Wernigerode, an der alten Bundesstraße 6, die mitten durch den Ort führt und von der am östlichen Ortsausgang eine Verbindungsstraße nach Silstedt abzweigt. Östlich von Benzingerode, das auf etwa 215 bis 280 m ü. NN liegt, erhebt sich der Struvenberg, südwestlich der Stapenberg und nordwestlich der Austberg.

Die Dorfkirche Benzingerode ist die evangelische Kirche des zur Stadt Wernigerode gehörenden Dorfes Benzingerode in Sachsen-Anhalt. Die Kirche gehört zum Pfarrverband Heimburg in der Propstei Bad Harzburg der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig.

Die Kirche entstand 1902–1903 nach Plänen des Braunschweiger Architekten Johann Pfeifer, weil ihr Vorgängerbau erhebliche Bauschäden aufwies. Am 11. März 1902 wurde mit dem Bau begonnen, am 8. November 1903 erfolgte ihre Einweihung.

Sie wurde im Stil der Neoromanik in der Form eines Zentralbaus auf kreuzförmigen Grundriss errichtet. Als Baumaterial dienten regelmäßig behauene Steinquader. Das Gebäude ist unverputzt. Das Erscheinungsbild wird durch den über der Vierung thronenden achteckigen Turm dominiert, der von einem hohen Helm bekrönt wird. Kleinere als Treppenhaus dienende Türme sind in den Zwickeln zwischen dem westlichen Kreuzarm und dem Querhaus eingefügt.

 


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