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HarzSagen – Gegensteine bei Ballenstedt

Zwei Kilometer nördlich von Ballenstedt
befinden sich zwei steil aufragende Felsnadeln, die Gegensteine.


An der Straße von Ballenstedt nach Badeborn führt nach etwa 2 km ein Weg in westliche Richtung (etwa 1,5 km). Im Volksmund heißt der niedriger gelegene Stein „der Laute“, weil er ein starkes Echo zurückwirft, während der andere Stein – ohne Echo „der Stumme“ genannt wird. Die Sage berichtet von der Entstehung der beiden Felsvorsprünge: Früher war die Gegend, wo heute die Gegensteine stehen, eine unwirtliche Region mit einem undurchdringlichen Wald voller Sümpfe und Morast. Auch trieben hier böse Geister ihr Unwesen und erschreckten vorbeikommende Reisende. Wer jedoch gottesfürchtig war, dem konnten die Mächte des Bösen nichts anhaben. Eines Tages ritt ein Bauer aus Ballenstedt in Richtung Quedlinburg, um dort in der neugegründeten Stiftskirche zu beten. Plötzlich überfiel ihn eine ungeheure Müdigkeit und sein Pferd trottete führungslos weiter bis in die Gegend der Gegensteine. Der Bauer erwachte an einem lieblichen Ort, an dem er sich jedoch nicht auskannte. Vor sich sah er eine Höhle, die er auch sogleich betrat. Hier lagen ein großer Goldkessel und eine neue Peitsche, doch wurde beides von einem riesigen schwarzen Höllenhund bewacht. Trotz Angst und Zweifel griff er schließlich in den Goldkessel und füllte sich die Taschen. Der Hund rührte sich nicht, und so nahm der Bauer auch noch die Peitsche. Als er sich schließlich zum dritten Mal bedienen wollte und nochmals Goldmünzen einsteckte,knurrte der Hund und fletschte die Zähne. Jetzt stürzten die Felsen ein, Bäume brachen ab und aus der Tiefe stiegen Flammen einpor. Inmitten dieser tobenden Naturgewalten zeigte sich die riesenhafte Figur des Teufels, der den Goldkessel mit sich nahm.  Auch brachte der Satan alle Natur im Bereich der Höhle zum Einstürzen – mit Ausnahme der beiden Felsstücke. Als der Bauer wieder zu sich kam, schien die Sonne wieder. In seinen Taschen befanden sich jedoch keine Goldmünzen mehr, sondern nur noch Kieselsteine. Betrübt ritt der Landmann nach Hause und legte sich müde auf sein Bett, zwei Wochen später starb er. Im „lauten“ der beiden Gegensteine aber soll seitdem der Teufel sitzen und die Vorbeikommenden ärgern. Noch heute heißt es in der Gegend um Ballenstedt, daß wer den Felsen zu häufig anspricht, mit Steinen beworfen werde. In dieser Sage werden verschiedene Motive aus dem Volksglauben kombiniert: Der paradiesisch anmutenden Schilderung des „lieblichen Ortes“ wird die finstere Hölle mit dem schwarzen Hund als Teufelsbote und Vorzeichen des Todes gegenübergestellt. Der (zum Greifen!) naheliegende Reichtum, der durch die Maßlosigkeit des Bauern in völlige Verarmung umschlägt und als teuflische Versuchung gebrandmarkt.

Quelle: Schwarzer Führer Harz


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