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Vortrag zur Vogelforschung im Nationalpark Harz

Nationalpark-Ornithologin Caren Pertl berichtet im Rathaussaal Schierke zu den Auswirkungen des aktuellen Waldwandels auf verschiedenste Vogelarten

Die Ornithologin Caren Pertl erforscht die Vogelwelt im Nationalpark Harz. Ihre Erkenntnisse zu den Auswirkungen des aktuellen Waldwandels auf verschiedenste Vogelarten sind derzeit in vielen Medien präsent. Am 7. Februar 2019 berichtet sie ab 17 Uhr im Rathaussaal Schierke über ihre Arbeit. Anhand aktueller Monitoring-Ergebnisse zeigt sie den Einfluss der natürlichen Waldentwicklung im Nationalpark Harz auf die Artenvielfalt der Vogelwelt. Sie stellt Forschungsmethoden und besondere Arten wie z. B. Schwarzstorch, Ringdrossel oder Raufußkauz vor. Der Eintritt ist frei.

Bundesweit wird auf quadratkilometergroßen Probeflächen das Monitoring häufiger Brutvögel (MhB) durchgeführt. Ziel dieses Programmes ist es, langfristige Bestandsentwicklungen häufig vorkommender Vogelarten zu dokumentieren. Insgesamt gibt es in Deutschland 2544 dieser Probeflächen (DDA 2018). Im Nationalpark Harz wurde ein verdichtetes Stichprobennetz mit 28 Monitoringflächen eingerichtet. Eine dieser Probeflächen befindet sich am Achtermann zwischen Oderbrück und Königskrug.

Der Achtermann nahe Königskrug liegt in den Hochlagen des Nationalparks Harz. Er ist der dritthöchste Berg Niedersachsens und der vierthöchste Berg des Harzes. Zwischen rund 750 und 900 m ü. NHN liegt hier einer der Bereiche, in denen in den letzten Jahren eine starke Naturdynamik den Wandel zu einem naturnahen Wald eingeleitet hat. Borkenkäfer ließen die alten Fichten absterben, zwischen den zahlreichen toten Stämmen keimt die neue Wildnis. Ergebnisse des langfristig angelegten Monitoringprogramms zeigen Auswirkungen dieser natürlichen Waldentwicklung auf die Vogelwelt. Auf einer am Achtermann gelegenen Probefläche konnten 2018 deutlich mehr Vogelarten erfasst werden als zehn Jahr zuvor.

https://www.nationalpark-harz.de


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