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Waldentwicklung im Nationalpark Harz – Forstwirtschaft

Die im Nationalpark Harz durchgeführten Maßnahmen zur Waldentwicklung tragen dazu bei, die Ausgangssituation für die Buche zu verbessern und somit Samenbäume für kommende Waldgenerationen zu etablieren.

HarzPanoramen.de – Forstwirtschaft

Durch gezielte Eingriffe werden dunkle, geschlossene Fichtenforste aufgelockert, um das notwendige Licht zum Wachstum der kleinen Buchen an den Waldboden zu lassen.

Das bei diesen Maßnahmen anfallende Holz wird an den befahrbaren Wegen abgelagert und verkauft. Ein Verbleiben dieses Holzes in den Flächen ist aus Waldschutzgründen nicht möglich. Für die nachfolgende Bepflanzung wären die Flächen außerdem nicht begehbar. Zum Holzeinschlag werden bei geeigneten Verhältnissen auch Holzerntemaschinen verwendet, deren Einsatz umweltverträglich geplant und durchgeführt wird.

In den dunklen Fichtenforsten gibt es kaum noch alte Buchen, die für eine natürliche Verjüngung sorgen könnten. Deshalb werden unter den aufgelockerten Fichtenschirm Buchen gepflanzt, die sich im Schutz der alten Fichten gut entwickeln. Den jungen Buchen wird nach ein paar Jahren bei Bedarf nochmals Licht durch die Entnahme weiterer Fichten gegeben.

Das Ziel ist die Etablierung junger Buchen, die in der zukünftigen natürlichen Waldentwicklung eine wichtige Rolle als Samenbäume spielen werden. Nachdem die Maßnahmen zur Förderung der Laubbäume abgeschlossen sind und der Fortbestand der Buchen gesichert ist, werden diese Flächen in die Naturdynamikzone – die „Kernzone“ des Nationalparks – überführt. Hier finden keine menschlichen Eingriffe mehr statt außer Sicherungsmaßnahmen an öffentlichen Straßen. Nun müssen sich die gepflanzten Buchen alleine durchsetzen.

Etwa ein Drittel der Waldentwicklungsflächen bleiben unbearbeitet, um zu beobachten, wie sich der Wald ohne menschliche Eingriffe entwickeln würde.

https://www.nationalpark-harz.de


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